Rückkehr

Donnerstag, 04.10.2012

Nach 165 Tagen in Mexiko bin ich letzten Freitag wieder heil in Deutschland gelandet und wurde von meiner Mama mit der Deutschlandflagge in Empfang genommen. 

Die zweite Rundreise war nochmal eine komplett andere Erfahrung als der erste Alleintrip. Es ist eben schon nochmal ein Unterschied ob man alleine oder zu zweit unterwegs ist. Außerdem war durch die große Distanz, die wir zurückgelegt haben, die landschaftliche und menschliche Vielfalt schon vorauszusehen. Die Reise war nicht ganz so vollgepackt, dafür umso entspannender. Auf Baja California haben wir uns ein Auto gemietet und den südlichen Teil der Halbinsel umrundet, das war definitiv nochmal ein letztes Highlight in Mexiko.

Wir haben:

- insgesamt etwa 16 Stunden im Bus und

-16 Stunden auf der Fähre verbracht

- ungefähr 600 km mit dem Mietauto zurückgelegt

- somit insgesamt 2178 km auf Land und Meer in 22 Tagen hinter uns gebracht http://goo.gl/maps/H57ZW

Ich habe es nach großzügigem Aussortieren von alter Kleidung und einem Paar Schuhen mit 22,8 kg Gepäck und 10,2 kg Handgepäck gerade so ohne Übergepäck in den Flieger geschafft.

Bilder und eventuell Berichte folgen bald.

Rundreise die Zweite

Samstag, 01.09.2012

Morgen geht’s endlich los, die lang ersehnte Abschlussreise kann starten. Mein anfängliche Route wurde etwas gekürzt, damit das Entspannen nicht zu kurz kommt. Momentan sind wir noch fleißig am Rumräumen, Kühlschrank leer essen und Packen, denn morgen früh um 9:30 wollen wir uns mit dem Bus auf den Weg in den Norden Mexikos machen!

Geplante Stopps sind: Querétaro, Morelia, Guadalajara, Mazatlan, mit der Fähre nach La Paz dort ein wenig die Halbinsel erkunden und mit dem Flieger zurück nach Mexiko Stadt. Dort haben wir 4 Tage bevor es wieder zurück in das kalte Deutschland geht. Hier wieder die vorläufige Route:

http://goo.gl/maps/bh9Zy

Wie letztes Mal ist das erste Hotel reserviert, der Rest ist noch offen. Wir werden sehen, wie es abläuft =)

Quoc’s erste Eindrücke

Samstag, 01.09.2012

Als kleinen Zusatz will ich, Quoc, auch mal einen kurzen Eintrag über die ersten Eindrücke von Mexiko verfassen. Meine Anreise verlief recht problemlos, ein Flug von Stuttgart nach Atlanta (10,5 Stunden) und noch einer von Atlanta nach Mexiko City (3,5 Stunden). Leider scheint meine Sim-Karte oder mein Handy hier nicht zu funktionieren. Glücklicherweise ist auf Sonja verlass und Sie hat mich am Flughafen schon erwartet. Mit dem Jetlag kam ich ganz gut zurecht, da ich abends 20:00 Uhr Ortszeit angekommen bin und mich gleich an den Tagesrhythmus anpassen konnte.

Vor meiner Abreise hatte ich noch einen kleinen Spanischkurs an der Volkshochschule absolviert. Dieser fand leider nur 1 Woche statt und immer nach der Arbeit für 3 Stunden. Das war für den Lerneffekt nicht unbedingt förderlich. Gebracht hat es aber doch etwas, auch wenn ich natürlich nicht viel Spanisch sprechen kann. Es hat aber geholfen hier einige Sachen ungefähr zu verstehen.

Mexiko Stadt war zum Einstand gleich eine Erfahrung für sich. Bereits aus dem Flieger konnte man kein Ende dieser Riesenstadt erkennen. Dementsprechend konnten wir uns auch nur einen kleinen Teil davon anschauen. Alles sehr beeindruckend, aber auch alles sehr laut. Viel Polizei, die hier gepanzert durch die Gegend fährt. Allgemein hatte man aber schon einen recht sicheren Eindruck, wir hatten uns ja auch nur in Zentrumnähe aufgehalten.

Auch hier in Yautepec ist es tagsüber recht laut. Es fahren ständig Autos vorbei, die Lautsprecher auf Ihren Autos haben und irgendwelche Werbespots mit voller Lautstärke abspielen. Trotzdem lässt es sich bisher sehr gut hier leben. Das Essen ist wirklich lecker und ich habe ja noch einige Wochen, um dieses zu genießen. Das Bier schmeckt ebenfalls gut und die Menschen sind allgemein sehr freundlich. Im Gegensatz zu Deutschland begrüßen sich die Leute hier noch, auch wenn Sie sich gar nicht kennen. Beim Busfahrer wird sich für die Fahrt bedankt, obwohl man dafür ja bezahlt hat.

Am Donnerstag konnte ich dann noch Sonjas Arbeitsstätte besichtigen und einige Ihrer Bekanntschaften kennenlernen. Leider konnte ich nur mit einer Person ein paar Worte auf Englisch wechseln. Die anderen haben sich nicht getraut Englisch zu reden oder können es einfach nicht. Meine kurzen Sätze bzw. Wörter konnte ich zwar auch das ein oder andere Mal zum Besten geben, aber die meiste Zeit über war ich eher stiller Beobachter. Nach der Verabschiedungsrunde sind wir dann in ein großes Freibad gefahren. Komischerweise war es ziemlich leer, insgesamt waren geschätzt etwa 10 Leute im Schwimmbad. Es war aber alles sehr schön angelegt. Das Markenzeichen ist ein kalter Fluss, der sich durch das ganze Schwimmbad zieht und sehr klares Wasser hat. Es schwimmen Fische darin und man kann überall bis auf den Boden sehen. Das war mal eine gute Gelegenheit etwas mehr Ruhe zu genießen.

Gestern war dann noch die Party. Mir war vorher noch nicht klar, wie das Ganze dann für mich ablaufen würde. Schließlich kenne ich die Leute nicht, was normalerweise kein Problem für mich ist, aber zusätzlich verstehe ich so gut wie nichts und kann nicht kommunizieren. So lief es dann anfangs auch ab. Wir saßen in einer Runde zusammen, die immer größer wurde und es wurde eifrig gequatscht, auf Spanisch. Dementsprechend fand ich mich erst einmal wieder in der Rolle des stillen Beobachters wieder. Allerdings hat sich das Ganze dann doch noch positiv entwickelt, wie Sonja bereits schon beschrieben hat. Mit ein paar konnte ich mich dann doch noch auf Englisch unterhalten gepaart, mit ein paar Spanischen Sätzen und manchmal fungierte Sonja als Übersetzerin. Und für manche Sachen benötigt man schlichtweg keine Sprache. Die eine oder andere Person war aber auch daran interessiert ein paar deutsche Wörter zu lernen. Dementsprechend wurde es dann mal wieder sehr laut, mit viel Gerede, Gesang und Tanz. Im Gegensatz zu Deutschland ist es auf jeden Fall eine andere Art von Party, die in Mexiko gefeiert wird. Ich bin gespannt, was mich hier sonst noch so erwartet.

Letzte Arbeitswoche

Samstag, 01.09.2012

Ja, ich habe es mittlerweile geschafft. Mein Praktikum ist rum, der spanische Bericht abgegeben und meine Praktikumsbestätigung inklusive englisches Arbeitszeugnis habe ich erhalten. Die letzte Woche war ich eigentlich nur noch für die formellen Sachen bei Ceprobi. Hier und da eine Unterschrift, einen Stempel oder eine Übersetzung ins Englische. Am Donnerstag war dann mein letzter Tag, und wie in unserer Abteilung üblich, wurde mir ein kleines Abschiedsbeisammensein vorbereitet. Es gab Chilaquiles, Tortillas in einer scharfen grünen Soße mit Crema, Zwiebeln und Käse. Zur Nachspeise durfte  ich dann einen leckeren Kuchen an alle verteilen. Dies ging natürlich nur nach dem obligatorischen Biss in den Kuchen. Das durfte ich jetzt also auch mal mitmachen, obwohl mein Geburtstag ja nicht in meinen Auslandsaufenthalt fiel.

Als kleines Dankeschön bekam Sandra, meine Betreuerin, noch ein paar deutsche Kleinigkeiten von mir und dann sind wir mittags schon wieder aus Ceprobi rausspaziert.

Gestern habe ich dann noch meine Abschiedsparty geschmissen. Ich musste leider etwas an der Location umplanen. Allerdings habe ich so glücklicherweise die Party mit der Geburtstagsparty von Assael zusammenlegen können und wir konnten uns die Vorbereitungen und Kosten teilen. Lustigerweise war ich schonmal auf einer Geburtstagsparty von Assael, dies verwirrte mich zunächst etwas. Er erklärte mir dann, dass im August sein legaler Geburtstag ist, also so wie es im Ausweis steht. Jedoch wurde er im Mai geboren. Da wird sich nicht groß drum gekümmert, dass das berichtigt wird, sondern der Geburtstag wird einfach zweimal im Jahr gefeiert. En México siempre hay pretexto para celebrar! Das ist Mexiko!

Die Party begann schon um 4 Uhr, direkt nach der Arbeit sozusagen. Die meisten kamen jedoch dann erst gegen Abend. Es wurde wieder eine Jam-Session mit Gitarren, Gesang und Trommeln, Rasseln etc. eingelegt. Je später der Abend desto lauter wurden auch die Gesänge und mehr und mehr Mexikaner trauten sich mit Quoc auf Englisch zu sprechen. Ein kleiner Tanzkurs für ihn war auch drin, da hier wirklich immer Paartänze getanzt werden. Selbst bei ‚Disko-Musik‘ wenden viele noch den Salsa Grundschritt an. Nach 11 Stunden feiern haben wir uns um 3 Uhr ein Taxi gerufen, um sicher nach Hause zu kommen. Es war nochmal ein schöner Abschluss und auch ein trauriger Abschied. Schließlich hat man nach über 4 Monaten schon einen gewissen Kreis und Routine aufgebaut. Ich habe hier einige tolle Leute kennen gelernt und wurde mit offenen Armen aufgenommen. Meine Begeisterung für Lateinamerika wurde also tatsächlich nochmal größer als sie nach Venezuela schon war. Und ich bin ja glücklicherweise noch ein bisschen hier und kann dieses faszinierende Land ein wenig mehr erkunden.

Mexiko-Stadt und Xochicalco

Samstag, 01.09.2012

Letzte Woche Freitag war es dann soweit: Ich habe mich auf den Weg zum Flughafen gemacht, um dort den Quoc in Empfang zu nehmen. Da er abends ankam, habe ich vorher schon ein Hotel im Stadtzentrum reserviert, so dass wir am nächsten Tag direkt noch ein bisschen von Mexikos Hauptstadt sehen konnten. Mein Weg zum Flughafen mit Zwischenstopp am Hotel zum Check-in dauerte länger als gedacht und ich habe es gerade so pünktlich zum Terminal 2 geschafft. Nach etwa 10 Minuten Warten kam er auch schon rausspaziert.

Am nächsten Tag haben wir uns nach dem Frühstück ins Zentrum begeben. Ein kleiner Stadtrundgang angefangen vom Zócalo bis zu Bellas Artes. Dort haben wir dann direkt den Torre Latinoamericano bestiegen. Eine wundervolle Aussicht bei Sonnenschein, bis zum Horizont konnte man in keine Richtung das Ende der Stadt erkennen. Danach ging es dann mit der Metro in die ‚Zona Rosa‘ zu ‚Tacontento‘ (eine Empfehlung von Tobias ;)), um dem Quoc die mexikanische Küche schmackhaft zu machen. Die Tacos mit Fleisch nach Wahl und einer Auswahl an scharfen Soßen, Zwiebeln und Koriander kamen gut an.

Frisch gestärkt sind wir den Paseo de Reforma bis zum Schloss Chapultepec entlang spaziert, so wie bei meinem letzten Besuch in Mexiko-Stadt. Das relativ entspannte Programm war aber denke ich angebracht für den ersten Tag.

Abends ging es dann schon wieder zurück nach Yautepec, da wir für den Sonntag eine Verabredung in Cuernavaca hatten. Dort sind Anfang August zwei Freunde von uns angekommen, die für ein Auslandssemester bzw. Praktikum angereist sind.

Wir haben uns vorgenommen gemeinsam nach Xochicalco zu fahren, einer recht großen Ruinenstätte in der Nähe von Cuernavaca. Mit dem Bus brauchten wir von Cuernavaca aus aber trotzdem nochmal über 1,5 Stunden bis wir schließlich ankamen. Die Stätte hier ist nicht allzu bekannt und daher war dort kein einziger Touri-Stand zu finden, und so gut wie nur mexikanische Touristen. Auch mal angenehm. So konnte man in Ruhe die Pyramiden besteigen oder einfach auf der Wiese entspannen. Da die Ausgrabungen auf einem Berg liegen (so ähnlich wie Monte Alban) konnte man nebenbei noch die grandiose Aussicht über die in Grüntönen strahlenden Berge Morelos genießen.

Zum Abendessen ging es zurück nach Cuernavaca. Das Zentrum war aber total mit Menschen überlaufen (noch mehr als sonst schon) und es war ein wenig anstrengend dort voranzukommen. Also haben wir uns nur kurz den Zocalo angeschaut, haben uns dann schon wieder von den anderen beiden verabschiedet und sind nach Yautepec zurück getuckert.

Lucha Libre, Salsa und Schloss Chapultepec

Dienstag, 21.08.2012

Mein letzter Wochenendausflug  führte mich mal wieder nach Mexiko-Stadt. Dort habe ich mich mit meinem Bruder und seiner Freundin getroffen, die schon die vorigen zwei Wochen in Mexiko zum Urlaub unterwegs waren.

Da mein Bruder vor vier Jahren auch ein Praktikum in Mexiko-Stadt gemacht hat, hat er dort noch ein paar Freunde, die mit uns das Wochenende mit Touri-Aktivitäten verbrachten. Am ersten Abend ging es direkt zu den ‚Luchas libres‘, einer mexikanischen ‚Nationalsportart‘ zu der auch gerne mal ganze Familienausflüge unternommen werden. Dort finden dann Wrestling-Kämpfe drei gegen drei, oder einer gegen einen statt. Mein persönliches Highlight war der Frauenkampf, bei dem 3 gegen 3 kämpften. Unter anderem war eine Dicke dabei, bei der wir uns schon fragten, was sie denn für Vorteile im Kampf hat. Als eine der Gegnerinnen auf dem Boden lag und eine andere Dünne draufsprang fingen alle im Publikum an zu schreien :‘Gorda Gorda Gorda‘ (also: Dicke, Dicke, Dicke) Als die Dicke dann tatsächlich auf die am bodenliegende sprang fingen alle an zu jubeln. Generell hat man hier eine super Gelegnheit alle möglichen mexikanischen Schimpfwörter zu lernen. Es ist einfach eine tolle, lustige Atmosphäre. Ich glaube das muss man mal erlebt haben, um das nachvollziehen zu können.

Am nächsten Morgen fand das Olympia-Finalspiel Brasilien gegen Mexiko statt, wie einige von euch vielleicht mitbekommen haben, hat Mexiko hier Gold gewonnen. In Mexiko konnte man das definitiv nicht verpassen. Ich war zum Frühstück in einem Restaurant neben meinem Hostel. Schon auf dem Weg dorthin sind mir Menschen mit Accessoires in Nationalfarben aufgefallen. (mir war das mit dem Spiel nicht so bewusst zu dem Zeitpunkt). Im Restaurant habe ich dann auf dem laufenden Fernseher gesehen, was am ‚Engel der Unabhängigkeit‘ gerade los ist. Praktisch, dass das Ganze nur etwa 2 Minuten zu Fuss entfernt war. Also habe ich mich nach dem Essen auf den Weg gemacht, um mich dort mit Tobias und Brigitte zu treffen. Auf dem Weg dorthin war alles gepflastert mit Menschen in Nationalfarben gekleidet, aufgemalten Flaggen und allen möglichen Accessoires, wie Sombreros, Flaggen und Schnurrbärten. Man muss sich nichtmal groß auf so ein Event vorbereiten, denn auf der Straße wird einem die komplette Fan-Palette günstig von Strassenverkäufern angeboten. Faszinierend wie schnell sich diese an jeweilige Events anpassen können. Wenn man diese Masse an Mexikanern für eine einzige Goldmedaille so feiern sieht, hat man automatisch selbst ein Grinsen und eine Freude für den Sieg Mexikos entwickelt. Obwohl ich absolut kein einziges Spiel gesehen habe und erst am Abend vorher erfahren habe, dass Fussball überhaupt eine Disziplin bei Olympia ist. Da sieht man mal wie sportbegeistert ich doch bin ;)

Jedenfalls war es zwar ein etwas unglücklich gewählter Treffpunkt bei der Menschenmasse. Schließlich haben wir uns aber doch gefunden und sind nacheinem kurzem Stop im Hotel weitergezogen. Heute ging es ins Soumaya-Museum. Ein Gebäude mit beeindruckender Architektur. Den Inhalt fand ich nicht so begeisternd, es waren etwa 4 Stockwerke komplett gefühlt mit Gemälden. Das oberste war dann wieder etwas spannender mit Statuen von Dalí.

Nach dem Abendessen ging es dann nach einer halben Weltreise mit dem Metrobus zum Salsa Club ‚Mama Rumba‘ mit Liveband. Glücklicherweise konnten die Männer die dabei waren alle Salsa tanzen und so waren wir den Abend über gut beschäftigt. Juan-Carlos kam dann im Lauf des Abends auch noch an und hat uns nochmal durch die Gegend gewirbelt. Da er seit einiger Zeit einen Salsa-Kurs besucht, hatte er nochmal ein paar andere Drehungen drauf. Um 3 Uhr wurden wir schon aus dem Club geworfen, da um diese Uhrzeit alle Clubs schließen müssen.

Am Tag darauf ging es nach dem Ausschlafen zum Schloss ‚Chapultepec‘, wo wir uns wieder mit den Mexikanern trafen. Heute regnete es zum Glück nicht so viel wie die Tage davor und wir konnten uns gut draußen umschauen. Zuerst bei einer kleinen Rundfahrt mit der Bummelbahn und danach sind wir zum Schloss hochgelaufen. Von hier oben hat man eine schöne Aussicht auf den ‚Paseo de Reforma‘ mit den ganzen Hochhäusern.

Schnell war der Tag vorüber und ich musste mich schon wieder auf den Rückweg nach Yaute machen.

Oaxaca 26.7.-28.7.

Mittwoch, 15.08.2012

In Oaxaca hatte ich mich mit einer Kollegin von Ceprobi verabredet, Olga aus Kolumbien. Sie kam mir das letzte Stückchen entgegen und wir haben die Tage in Oaxaca gemeinsam verbracht. Es war zunächst wieder etwas ungewohnt sich abzusprechen und einigen zu müssen, aber auch mal wieder ganz angenehm. Nach unserer anstrengenden Fahrt über Nacht haben wir gleich das Powerprogramm durchgezogen und sind mit Stephanie nach Monte Alban gefahren. Einer Ruinenstätte, die wunderschön auf einem Berg liegt und von der man eine tolle Aussicht hat. Hier habe ich vermutlich schon auf dem Weg vom Auto zur Stätte meinen Ring aus San Cristóbal verloren. Hatte ihn nur kurz zum Sonnencreme auftragen in die Hosentasche gesteckt, als ich ihn wieder anziehen wollte war er nicht mehr aufzufinden :( Wahrscheinlich hat ihn ein Glückspilz kurz nach meinem Verlust gefunden und ihn schnell eingesteckt.

Da unser Hostel eine tolle Dachterrasse hatte, haben wir dort den langen Tag ausklingen lassen. Man hat hier eine super Aussicht auf das Stadion in dem die Guelaguetza- Shows stattfinden. Das ist eine Art Mischung aus Tanz- und Kulturshow. Leider haben wir diese nur knapp verpasst. Sie finden immer montags statt, da mussten wir aber ja schon wieder in Yautepec zurück sein. Jedenfalls konnten wir noch den ein oder anderen Strassenumzug und andere Aktivitäten wie Konzerte auf der Strasse mitnehmen, die auch aufgrund dieses Festes stattfanden.

In Oaxaca selbst gibt es nicht allzu viel zu tun. Da aber gerade das ‚Guelaguetza‘ Fest und auch noch die Mezcal-Messe war, hatten wir neben dem Abklappern der unzähligen Märkte genug zu tun für unsere 3 letzten Urlaubstage.

Am zweiten Tag sind wir zunächst am botanischen Garten hängen geblieben. Da Olga in Yautepec einen agroökonomischen Masterstudiengang hat, war sie sehr interessiert an einer Führung dort. Diese haben wir dann kurzentschlossen mitgemacht. Es wurden sogar Sombreros verliehen, damit man sich bei der starken Sonne nicht verbrennt. Die Führung war sehr interessant und ich habe die ein oder andere mexikanische Pflanze nun auch beim Namen kennen gelernt ;). Hier bekamen wir auch die Empfehlung zur Mezcal Messe nach Matatlan zu fahren, wo auch tatsächlich Mezcal produziert wird.

Nach einem kurzen Zwischenstopp im Hostel haben wir uns auf den Weg zur besagten Mezcal Messe gemacht. Den kostenlosen Transport dort hin zu finden, war jedoch einfacher gesagt als getan. Schließlich wurden wir jedoch fündig und haben es nach Matatlan geschafft. Die Messe war kleiner als gedacht, jedoch wurden uns an jedem Stand sofort Kostproben von Mezcal, und Mezcallikören geboten. Da wir aber auch den Prozess noch etwas genauer kennen lernen wollten, haben wir mal gefragt ob es denn auch Fabrikführungen gibt. Ein älterer Herr hat sich dann bereit erklärt uns zu seiner Fabrik zu bringen. Dort bekamen wir eine Privatführung in seiner kleinen Handwerks-Brennerei. Die Agaven werden von einem Mahlstein zermahlen, der von einem Pferd angetrieben wird. Also wirklich noch eine sehr traditionelle Herstellung. Wir stellten dem armen Mann Fragen bis zum Umfallen und haben ihm dann selbstverständlich als Dankeschön noch etwas Mezcal abgekauft. Den Abend haben wir wieder gemütlich im Hostel verbracht. Man trifft immer wieder auf nette Menschen und führt unerwartet interessante Gespräche.

Den letzten Tag der Reise haben wir natürlich mit Kunsthandwerks-Shopping verbracht. Olga ist tatsächlich noch verrückter als ich auf diese ganzen Sachen und hat ihre Shoppinglust ausgelebt. Zum Abschluss ging es noch auf die Mezcal-Messe in Oaxaca. Diesmal haben wir uns aber mit den Ständen um die Messe herum begnügt. Dort haben wir auch einen ‚Tejate‘ probiert, ein sehr leckeres traditionelles Getränk aus Oaxaca, das auf der Basis von Mais und Kakao hergestellt wird. Es sieht nicht sehr lecker aus, aber der Mut wird definitiv belohnt. Ach ja, uns wurde gesagt, dass man Oaxaca nicht verlassen darf ohne einen ‚Chapulin‘ (Grashüpfer) gegessen zu haben. Also haben wir das doch glatt gemacht. Er hat nicht viel Geschmack, doch nach dem ersten konnte ich keinen mehr essen. Der Gedanke, dass es ein Grashüpfer ist und der Ekel den man damit verbindet, kam dann doch recht schnell wieder zurück.

Über Nacht ging es mit viiiielen Haltestellen und einem 2.Klasse-Bus ohne Toilette zurück nach Cuautla. Von dort haben wir uns in den Combi gequetscht und sind weiter in unser Yautepec getuckert.

Ich habe es also tatsächlich überlebt. Eine Reise, komplett auf mich allein gestellt, durch halb Mexiko. Ich habe unglaublich viel kennen gelernt und es war eine tolle Erfahrung. Nach 3 Wochen war es aber auch wieder schön, in eine Stadt zu kommen in der man etwas länger bleibt und sich schon eingelebt hat. Mexiko ist ein geniales Land zum Reisen und ich freue mich auf die nächste Rundreise, die schon in etwa 2 Wochen startet. :)

San Cristóbal de las Casas 22.7-25.7.

Mittwoch, 15.08.2012

Meine neue Lieblingsstadt :) Diese Stadt hat einfach ein geniales Flair. Eine schnuckelige Fussgängerzone, in dem sich ein Café an das andere reiht, Internetcafés und viele Kunsthandwerksgeschäfte oder einfach Einheimische, die ihre Ware auf der Straße verkaufen. Es herrscht ein angenehmes Klima, tagsüber warm und nachts kann es schon ganz schön kalt werden. Daher werden auch dicke Wollsachen, Mützen, Schals und Handschuhe auf der Strasse verkauft. Den Deckenstapel, der im Hostel auf meinem Bett lag, hat mich erst zum schmunzeln gebracht. Nachts habe ich dann aber doch alle davon gebraucht. Ich habe das erste Mal auf meiner Reise meine Jeans angezogen, das hat sich auch mal wieder ganz angenehm angefühlt und war dort auch nötig, zum Warmhalten. Leider war es etwas verregnet während meiner Zeit dort, das konnte meine Begeisterung für die Stadt aber nicht bremsen. Den ersten Abend habe ich auf der Mini-Terasse (zwei Hocker und ein Tisch passen hier hin) eines tollen Restaurants verbracht und habe von oben das allabendliche Treiben in der Fußgängerzone betrachtet, während ich an meinem heißen Chai Latte nippte. Den zweiten Tag habe ich sehr gemütlich angehen lassen, nach dem Stress in Palenque war das auch mal wieder nötig. Habe viel Zeit im Internetcafe verbracht und bin noch gemütlich durch die Stadt geschlendert.

Am nächsten Tag habe einen Ausflug zu Pferd in das benachbarte Dörfchen ‚Chamula‘ gemacht. Es war ganz schön mit dem Pferd durch die Berge zu ‚trotten‘, allerdings fand es mein Hintern nach einer Weile nicht mehr so lustig… In dem Dörfchen angekommen hatten wir eine Stunde Aufenthalt. Es gab nicht wirklich viel zu sehen, das Dorf war nur ziemlich vollgestopft mit Verkaufsständen.

Nachmittags habe ich mich aufgemacht den Hügel ‚Cerro de Guadalupe‘ zu besteigen, von dem man eine tolle Aussicht auf die Stadt hat. Da San Cristóbal etwa so hoch liegt wie Mexiko Stadt (auf 2100 m), kann das schon anstrengend werden. Danach habe ich mir zum Erholen erstmal eine heiße Schoki gegönnt. Da es hier überall nach Kaffee und zum Teil auch Schokolade duftet, konnte ich den heißen Getränken (dank dem angenehmem Klima) kaum wiederstehen. Es gibt hier außerdem noch ein großes Angebot an Bernstein. Ich habe so einen schönen Ring gefunden, endlich mal einer der mir gefiel. Ganz einfach und auch nicht teuer. Naja bei meinem nächsten Stopp war er aber schon wieder weg…

Meine Kreditkarte hat mir in San Cristobal auch einen kleinen Schock bereitet, plötzlich konnte ich an zwei verschiedenen Banken kein Geld mehr abheben. Ein paar Stunden später ging es aber glücklicherweise wieder.

Am letzten Tag wollte ich mir das Museum der Maya-Medizin angucken. Es war doch ein ganz schönes Stückchen weiter weg als gedacht. Auf dem Weg dorthin bin ich noch über den Markt geschlendert. Da der tropische Dschungel ja nicht allzu weit von San Cristobal entfernt ist, gibt es hier so ziemlich alles was man sich vorstellen kann. Es ist immer wieder faszinierend zu sehen was sich hier so alles abspielt, wenn man sich durch die kleinen vollgestopften Gänge drückt. Von allen Seiten wird einem die jeweilige Ware lauthals angeboten. Die Geruch- und Farbenvielfalt ist unvorstellbar, es ist einfach jedes Mal ein Erlebnis für alle Sinne. Manchmal wird es daher auch zu anstrengend und ich bin froh, dass ich schnell wieder weiterlaufen konnte, wenn es mir zu viel wurde. 

Schließlich bin ich am Museum angekommen. Es war recht klein, aber ganz interessant gemacht. Auf dem Rückweg habe ich dann natürlich noch den obligatorischen Kaffee getrunken und auch noch ein Kilo Kaffeebohnen mitgenommen.

Abends ging es mit Stephanie, die ich im Hostel kennen gelernt habe, weiter nach Oaxaca. Diese Fahrt sollte mit 12 Stunden meine längste werden, über Nacht ging es aber ganz gut und ich konnte die meiste Zeit schlafend überbrücken.

Palenque 20.7.-22.7.

Donnerstag, 09.08.2012

In Palenque habe ich mir zur Abwechslung mal den Luxus eines Privatzimmers gegönnt. Glücklicherweise wurde ich sogar für eine Nacht upgegradet, da dort wohl meine Reservierung verpeilt wurde. Also habe ich sogar ein Zimmer mit eigenem Bad bekommen. Sehr schön.

Habe den Morgen genutzt um mich mal zu erkundigen, in wieweit man die Aktivitäten dort selbst durchführen kann. Scheint hier alles ein wenig schwieriger zu gehen, also habe ich mich ausnahmsweise mal für geführte Touren entschieden. Habe gleich für den nächsten Tag eine Tagestour in den Dschungel ‚Lacandona‘ gebucht, wofür ich morgens um 6 Uhr abgeholt wurde.

Mittags bin ich spontan dann doch noch zu den Ruinen in Palenque gefahren. Nicht unbedingt mit der Absicht auch reinzugehen, da ich mittlerweile schon so viele Ruinen gesehen habe. Irgendwann hat man dann doch mal genug davon. Zuerst wollte ich laufen, da es auf der Karte doch recht nah aussah. Allerdings muss da wohl was mit den Proportionen nicht gestimmt haben. Jedenfalls war ich froh als schließlich ein Colectivo vorbei kam und mich mitgenommen hat. Es war doch noch ein ganz schönes Stückchen. Die Natur ist hier schon sehr beeindruckend. Bei den Ruinen angekommen, habe ich gesehen, dass ich als nationaler Student freien Eintritt habe. Also bin ich doch für eine Stunde dort rumspaziert. Es war wieder ein bisschen anders als die bisherigen Ruinen. Alles erschien mir noch ein bisschen älter und verwunschener. Auf den teilweise sehr verfallenen Ruinen standen riesige Bäume, deren Wurzeln sich den Weg durch die Steine gesucht haben. Einige Wasserfälle waren auch auf dem Gelände.

Selva Lacandona

Pünktlich um 6 Uhr wurde ich am nächsten Morgen abgeholt. Erstmal ging es 3 Stunden durch die Pampa Richtung guatemaltekische Grenze. Ich bin als erste ausgestiegen und wurde meinem Guide vorgestellt. Die anderen sind zu weiteren Ruinen bzw. nach Guatemala weiter gefahren. Eine argentinische Frau war bereits dort, die mit mir und dem Guide die Tour gemacht hat. Die erste große Enttäuschung kam, als wir den Guide fragten ob es hier Affen gäbe. Dieser meinte dann nein, die wohnen in den höheren Gegenden… Das war eigentlich mein Hauptgrund, diese Tour zu machen, aber gut. Jetzt war ich ja schon da. Also gings los. Ein 5 Stunden Marsch durch den matschigen Dschungel. Meine Gefährtin hatte nicht sehr passendes Schuhwerk an und ich habe fast schon ein bisschen darauf gewartet, dass sie mit ihrer weißen Hose im Matsch landet. Das ist dann schließlich auch passiert. Lachend Die Vielfalt der Pflanzen und Bäume war schon sehr interessant, leider hat mir ein wenig die Vielfalt in der Tierwelt (v.a. die Affen..) gefehlt. Der Weg führte uns durch Bäche und über Stock und Stein. Schließlich folgte eine Abkühlung im Wasserfall mitten im Dschungel. Unter einen Teil des Wasserfalls konnte man durchschwimmen und war dann in einer kleinen Höhle. Das war schon sehr cool. Um 3 Uhr waren wir zurück von unserer Wandertour und es gab endlich was zu essen. Danach hieß es dann eigentlich nur noch warten auf meine Abholung. Das tat ich eine ganze Weile. Ich habe auch einige Male nachgefragt ob ich hier oder da mitfahren könnte, da die anderen Reisenden alle nach und nach abgeholt wurden. Schließlich ging ein Gewitter los und plötzlich hieß es, es sei ein Baum auf die Strasse gefallen, das mit dem Abholen kann wohl noch dauern. Als mich um 6 Uhr immer noch niemand ageholt hat, fragte mich der Eigentümer der Dschungelunterkunft verwundert was ich denn hier als einzige noch tue… Nach einem kurzen Anruf meinte dieser dann, dass wohl niemand mehr kommen würde. Er bringt mich jetzt in die nächste Stadt, wo ich ein Colectivo nach Palenque nehmen sollte. Nach einer leichten Panikattacke meinerseits, schließlich wurde es schon bald dunkel und eigentlich habe ich die Tour gebucht, um eben  nichtalleine dort unterwegs zu sein, sind wir losgefahren. Beim Warten auf das Colectivo fuhr plötzlich mein Fahrer an uns vorbei. Also wieder ins Auto und hinterher. Dieser hielt irgendwann an und meinte es sei kein Platz mehr, ein anderes Auto würde mich abholen. Netterweise sind die Reisenden, die mich von morgens noch kannten dann ein wenig zusammengerückt und ich konnte schließlich doch noch mitfahren.

Das war mein bisheriger Horrortag in Mexiko, eigentlich hätte ich da schon gerne mit den geführten Touren abgeschlossen. Allerdings hatte ich die Tour für den folgenden Tag mit Weiterreise nach San Cristóbal de las Casas schon gebucht. Diesmal lief aber glücklicherweise alles gut ab.

Misol-Ha und Agua Azúl

Ich wurde wieder abgeholt und der erste Stop war der Wasserfall Misol-Ha. Dort kam ich mit einem deutschen Ehepaar ins Gespräch, dass anschließend auch nach San Cristóbal weiterfuhr. Sehr interessante Menschen, er ist vor kurzem in Rente gegangen und die beiden nutzen das, um in einem Jahr die Welt zu umrunden. Am nächsten Stop, Agua Azul, war ich dann auch komplett die 3 Stunden mit den Beiden unterwegs. Zuerst dachte ich, ohje was mach ich denn da 3 Stunden. Allerdings kann man neben dem Wasserfall gemütlich Treppen hochsteigen und natürlich ist wieder alles mit Souvenirläden und Snackständen gepflastert. Die Abkühlung im eiskalten Wasser des Wasserfalls durfte natürlich auch nicht fehlen.

Die Weiterfahrt nach San Cristóbal erfolgte dann auch problemlos. Die 5 stündige Fahrt war sehr beeindruckend, da man den Wechsel der Landschaft von Dschungel zu den Bergen sehr schön beobachten konnte.

Meinen Aufenthalt in Palenque konnte ich leider nicht so sehr genießen, da ich ihn mir sekbst viel zu voll gestopft habe. Also weiß ich für nächstes Mal: lieber weniger sehen, dafür entspannter den Rest genießen.

Mérida 16.7.-19.7.

Donnerstag, 09.08.2012

In Mérida am Hostel angekommen, habe ich mich zuerst im Pool abgekühlt. Ja, ein richtiger Luxus: es gab einen Pool im Hostel :). Der Mädels-Dorm war mit 20 Betten der Größte in dem ich je geschlafen habe. Dadurch, dass aber sehr viel Platz war und die Decken hoch waren, kam einem das gar nicht so viel vor.

Abends habe ich bei dem kostenlosen Salsaunterricht im Hostel natürlich mitgemacht. Es war zwar ein anderer Typ Salsa als ich bisher gelernt hatte, aber es hat natürlich trotzdem Spaß gemacht. Anschließend bin ich dann mit einer Argentinierin, die ich schon aus Valladolid kannte, zum Zócalo gelaufen, um noch ein paar Quesadillas zu essen und einen Teil der Stadt schonmal bei Nacht anzuschauen.

Am nächsten Tag habe ich mich mit Santiago getroffen. Ihn kenne ich von Ceprobi, er hat mittlerweile seine Promotion abgeschlossen und ist wieder in seine Heimatstadt Progreso zurückgekehrt. Er kam also mit einem Käfer angetuckert und hat mich zum Sightseeing abgeholt. War mal wieder ganz entspannt sich einen Tag lang um nichts selbst zu kümmern. Wir sind zuerst nach Dzibilchaltun gefahren, einer weiteren Ruinenstätte zwischen Mérida und Progreso. Allerdings viel kleiner als Chichen Itzá. Auf dem Gelände war auch ein Cenote, das wir dann direkt zur Abkühlung genutzt haben. Sehr erfrischend bei der feuchtwarmen Hitze auf der Yucatan Halbinsel.

Wir wollten eigentlich danach nach Progreso an den Strand, allerdings hat es angefangen zu regnen. Da sind wir spontan doch erst zu Santiagos Eltern zum Essen gefahren. Wie üblich, habe ich mich dort wieder wie zu Hause gefühlt. Mir wurde sogar eine Dusche angeboten, da wir ja im Cenote schwimmen waren. Beim Abschied wurde mir noch eine im Garten gewachsenen Pitaya in die Hand gedrückt, da ich beim Essen erzählt habe, dass mir die tropischen Früchte hier sehr gut schmecken.

Nachdem wir ein wenig an der Strandpromenade entlang spaziert sind, haben wir noch meinen Papierausweis laminieren lassen. Der musste ja schließlich noch ein bisschen durchhalten. Außerdem wurde des öfteren nachgefragt, was ich denn genau mache. Nach dem Laminieren erhielt ich die Rabatte auf die Busfahrten ohne Probleme.

Am Tag darauf habe ich mich auf den Weg nach Uxmal gemacht. Eine weitere recht bekannte Pyramidenstätte. Die Anreise dauerte länger als gedacht und so hatte ich nicht allzu viel Zeit dort, bis der Bus zurück kam. Den Aufstieg auf die halb restaurierte, halb im Berg verborgene Pyramide habe ich aber geschafft. Die Aussicht dort oben war echt genial, wie im Bilderbuch. Ich finde auf den Bildern kann man das ganz gut erkennen.

Pünktlich zum Salsa war ich wieder im Hostel. Dort habe ich dann Iris kennengelernt, mit der ich anschließend noch nett was trinken war. Sie liest hier jetzt auch ab du zu mit. Hallo Iris! ;)

Habe dann noch einen Zusatztag in Mérida eingeplant, da ich bisher noch fast nichts von der Stadt gesehen habe. Habe mich ausnahmsweise mal für den Touri-Bus entschieden, allerdings konnte mich dieser auch nicht überzeugen. Ich bin dann lieber auf den Markt, die begeistern mich immer noch am meisten.

Abends bin dann mit dem Taxi zum Busbahnhof gedüst, da ich über Nacht in 9 Stunden nach Palenque kommen wollte. Mein Sitznachbar ist eine Station vor mir ausgestiegen, so konnte ich noch einige Stunden gemütlich auf zwei Sitzen schlafen :)

Auf dieser Seite werden lediglich die 10 neuesten Blogeinträge angezeigt. Ältere Einträge können über das Archiv auf der rechten Seite dieses Blogs aufgerufen werden.